Mittwoch, 21. Mai 2014

20. Mai

In diesem schönen Haus haben wir übernachtet und sind von Frau Oker sehr freundlich bewirtet worden. Heute haben wir wieder um die 30 Kilometer vor uns. Wie heißt es bei Xavier Naidoo: "Dieser Weg wird kein Leichter sein". Es erwarten uns viele asphaltierte Wege und viele Auf- und Abstiege. Außerdem soll es heute richtig warm werden.

Montag, 19. Mai 2014

Jeden Abend waschen wir unsere Wäsche.

Wie weit ist es noch?

Dieser Wegweiser zeigt uns die Tage an, die wir bis zu den einzelnen Zielen unterwegs sind, bzw. wären

Ende des dritten Tages

Nach 28 Kilometern haben wir unser Ziel erreicht und nächtigen bei Fam. Oker in Pommertsweiler.  Die einzige Wirtschaft am Ort hat heute Ruhetag, aber Frau Oker macht uns zum Abendessen eine kalte Platte, die keine Wünsche offen lässt. Wir haben den dritten Tag gut überstanden. Leider haben sich ein paar Blasen nicht vermeiden lassen. Schmerzen an Knie und Knöchel haben auch ihr übriges dazu getan. Beide haben wir jeder heute 3 Liter Wasser durch den Körper laufen lassen. Morgen erwartet uns eine knackige Etappe mit vielen Höhenunterschieden. Außerdem soll es sehr warm werden. Mal sehen, wie wir das packen.

Noch ein Päuschen

Nach vielen Auf- und Abstiegen machen wir etwa 5 Kilometer vor dem Ziel an der Kapelle "Maria am Weg" nochmal eine kurze Pause. Bei dieser Gelegenheit machen wir auch telefonisch unsere Unterkunft klar

Hohenberg

Der steile Anstieg zur Jakobskirche am Hohenberg verlangt uns einiges ab. Wir sind ziemlich fertig, als wir oben sind und machen eine verdiente Pause. Man hat einen herrlichen Blick über die ganze Umgebung. Die Kirche hat eine sehr angenehme Atmosphäre, die durch die wunderschönen Glasfenster von dem Künstlerpfarrer Sieger Köder hervorgerufen wird. Es ist völlig ruhig und wir sind die Einzigen dort. Nach einer Stunde Rast setzen wir unseren Weg fort

Ein Jakobspilgerbrunnen in Rosenberg

Dem ist nichts hinzuzufügen

Der Weg führt uns durch idyllische Landschaften

Fleckenbacher Sägmühle

Erfrischung in der Mittagshitze

19. Mai

Nach einem gemütlichen Frühstück mit Heinrich setzen wir um 9:30 unsere Pilgerreise fort. Heute erwarten uns etwa 28 Kilometer mit rund 370 höhenmetern. Das Wetter ist sonnig und sehr warm. Das Ziel heißt Pommertsweiler

Fazit des zweiten Tages

Es war von der Anzahl der Kilometer wieder ähnlich wie am Vortag.  Allerdings hatten wir mehrere Höhenunterschiede zu bewältigen und auch der Vortrag saß noch in den Knochen.  Wir haben viele tolle Leute getroffen und viel Interessantes erlebt. Zum Schluss hatten wir beide dann schon etwas genug.  Es ging auf Asphaltstraßen
permanent bergauf,  teilweise schmerzten Knie und Knöchel und wir sehnten die Unterkunft herbei. Dafür wurden wir wirklich mit einem sehr lustigen Abend mit Heinrich dem Töpfer belohnt.  Die morgige Etappe wird nur 26 Kilometer lang.

Sonntag, 18. Mai 2014

Ausklang

Zusammen mit Heinrich dem Töpfer sitzen wir zusammen draußen und haben bei zwei Bieren eine lustige Unterhaltung. Heinrich ist ein absolutes Original und Lebenskünstler

Gründelhardt

Um 18:15 erreichen wir unser heutiges Etappenziel. Nach 31 Kilometern mit viel auf und ab sind wir doch ziemlich geschafft. Wir finden bei Heinrich dem Töpfer eine wirklich originelle Unterkunft und können uns von den Strapazen etwas erholen. Einen Gasthof gibt es in Gründelhardt leider nicht, wir haben aber genug Proviant dabei, sodass wir nicht verhungern müssen.

Burgberg

Nach crailsheim geht es fast eineinhalb Stunden nur bergauf. Die letzten 500 meter sind sehr steil und verlangen uns mit den schweren Rucksäcken einiges ab. Oben ist ein schöner Biergarten in dem wir uns mit Weizen und Radler belohnen.  Es liegen noch acht Kilometer vor uns.

Crailsheim

Gegen 13:00 kommen wir in Crailsheim an und haben mit 17 Kilometern etwas mehr als die Hälfte geschafft. An der Kirche "St Johannes der Täufer" machen wir Mittagspause. 
St. Johannes

Jagsttal

Das wildromantische Jagsttal stellt ein absolut landschaftliches Highlight dar und ist das schönste Wegstück überhaupt seit Nürnberg.  Hier sind wir an einer Holzbrücke an der ehemaligen Heinzenmühle

Anhäuser Mauer

Unser Weg führt uns an einer ehemaligen Klosteranlage vorbei, die 1700 zerstört wurde. Nur noch eine Mauer des gotischen Chores ist übrig geblieben

18. Mai 2014

Nach einer angenehmen Nacht und einem passablen Frühstück im Schwarzen Adler gehen wir um 9:15 wieder auf die Piste. Vor uns liegen 31 Kilometer inklusive 4 Kilometer durch Crailsheim
Schwarzer Adler in Wallhausen - außen etwas grau, aber sehr freundliche Bedienung und gutes Essen

Samstag, 17. Mai 2014

Fazit des 1. Tages

Die 31 Kilometer des ersten Tages haben wir ganz gut überstanden. Allerdings ist das Gewicht der Rucksäcke nicht zu unterschätzen, wie die Striemen später am Rücken zeigen werden. Nach einem leckeren Abendessen mit dem sehr netten Pilgerkollegen Detlev aus Waldaschaff, der mit 70 Jahren zu Fuß auf dem Weg nach Rom ist, sind wir nun sehr relaxt und freuen uns auf den morgigen Pilgertag.

Angekommen

Nach zwei Stunden Flug sind wir sicher in Frankfurt gelandet. Hier ist unsere Pilgerreise nun vorbei. Es geht jetzt noch mit dem Auto vom Fr...